Was du heute kannst besorgen... Prokrastination

Schon alle guten Vorsätze für das neue Jahr vergessen? Wie wäre es damit: Ab sofort alle Aufgaben und Pläne sofort in die Tat umsetzen! Denn mehr Menschen als man denkt haben Probleme damit. Oft als Faulheit abgetan, kann die „Aufschieberitis“ zum Handicap ausarten.


Unter Prokrastination versteht man ein Aufschiebeverhalten oder auch eine Handlungsblockade. Die meisten von uns kennen es: Unangenehme, aber notwendige Aufgaben werden immer wieder vor sich hergeschoben, anstatt umgehend erledigt zu werden. Der Schreibtisch quillt über, lose Belege müssen endlich abgeheftet werden und auch die Steuerklärung wartet seit Wochen auf Erledigung. Oft als „Studentensyndrom“ bezeichnet, leiden doch mehr Menschen unter Prokrastination, als es dieser Begriff vermuten lässt.

 

Faul oder krank?

Generell ist Aufschiebeverhalten in den unterschiedlichsten Ausprägungen zu finden. Zum Problem wird dieses Verhalten, wenn der Beruf, die Ausbildung oder auch das Privatleben darunter leiden oder sogar gefährdet werden. Mit Faulheit hat Prokrastination übrigens meistens nichts zu tun. Ab wann genau das Aufschiebeverhalten zur chronischen und krankhaften Prokrastination wird, ist schwer zu sagen. Psychologen gehen davon aus, dass jeder Fünfte davon betroffen ist. Vielen hilft nur noch eine Verhaltenstherapie. In leichten Fällen kann eine schnelle Umsetzung in die Tat sowie eine strukturierte Arbeitsweise manche Hürden beseitigen. Die Bearbeitung großer Projekte ist in Etappen oft einfacher und lässt das Ziel näher erscheinen. Vermeiden Sie Ablenkungen und freuen Sie sich auf das angenehme Gefühl,

eine ungeliebte Arbeit erledigt zu haben. Nach einer gewissen Zeit und ersten Erfolgen kann sich die neue Verhaltensweise automatisieren.

 

 Worauf warten Sie noch?

 

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